Erdwärme als natürliche Heizung

Erdgewächshaus (Walipini) — Erdwärme als natürliche Heizung

Ein Erdgewächshaus nutzt die konstante Bodentemperatur in 2m Tiefe (6°C) als thermische Speichermasse (Quelle: Krieger GmbH). Dadurch sinkt der Heizbedarf um 40-60% gegenüber einem freistehenden Gewächshaus (Quelle: FNR, ZINEG). Die Bauweise eignet sich besonders für Selbstversorger, die ganzjährig ernten wollen ohne hohe Energiekosten.

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Bauweise & Erdwärme

Thermische Speichermasse

Problem

Konventionelle Gewächshäuser verlieren ca. 70% der Wärme über das Dach (Quelle: KTBL, ZINEG — Forschungsverbund Energiebedarf Gewächshäuser). Heizkosten von 350 kWh/m²/Jahr sind für Selbstversorger unwirtschaftlich (Quelle: KTBL — Bewertung des Energiebedarfs von Gewächshäusern).

Maßnahmen

  • Walipini 1–2m in die Erde eingesenkt (Quelle: Biosolar)
  • Erdtemperatur in 2m Tiefe konstant 6°C
  • Südausrichtung mit Neigungswinkel 30–40° (Quelle: KTBL) für maximalen Lichteinfall im Winter

Heizbedarf sinkt um ~40–60% durch Erdwärme-Speichermasse. Erdtemperatur in 1m Tiefe: 8–12°C, in 2m Tiefe: 6°C konstant (Krieger GmbH).

Quelle: Kuno Krieger GmbH (60 Jahre Gewächshauspraxis), FNR (Energiebedarf Gewächshäuser), Biosolar (Erdwärme-Nutzung), Wikipedia

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Statik & Erddruck

Sicherheit & Bewehrung

03

Nutzung & Pflanzen

Licht und Raum optimieren

04

Kosten & Alternativen

Wirtschaftlich bauen

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