Stauden für trockene Gärten
Trockenresistente Stauden reduzieren den Wasserbedarf um 60–80% (Quelle: LWG Veitshöchheim, NABU Berlin) gegenüber klassischen Beetstauden. Tiefwurzler wie Königskerze und Bergaster erreichen Wasser in 1–2 m Tiefe (Quelle: BfN FloraWeb, LWG Veitshöchheim). Blattsukkulenten wie Fetthenne speichern Wasser in ihren Blättern.
Quelle: LWG Veitshöchheim — hitze- und trockenheitsverträgliche Pflanzen besitzen einen geringen Wasserbedarf und tragen erheblich zum Wassersparen bei. NABU Berlin — Empfehlung: Rasen durch trockenheitsverträgliche Stauden ersetzen.
Vollsonne
Bergaster, Königskerze, Fetthenne, Lavendel. Trockenheitsresistenz-Index 4–5 (Quelle: BfN FloraWeb).
Halbschatten
Elfenblume, Funkie, Schaumblüte. Auch im Schatten trockenresistent.
Bienen-Nutzwert
Königskerze (Wert 4), Natternkopf (Wert 4), Flockenblume (Wert 3). Quelle: BfN.
Wiese statt Rasen
Eine Blüh- oder Kräuterwiese braucht nur 1–2 Mahden pro Jahr (Quelle: LANUK NRW, ANL Bayern, BUND Bremen) statt wöchentlichem Mähen. Sie kommt ohne Bewässerung aus, fördert Insekten und sieht ganzjährig attraktiv aus. Der Schnell-Rechner empfiehlt bereits „Rasen um 50 % reduzieren" (Quelle: NABU, LWG Veitshöchheim) — hier finden Sie konkrete Alternativen dafür.
Quelle: LANUK NRW (1–2 Mahden/Jahr für Saumtypen), ANL Bayern (insektenschonende Mahd), BUND Bremen (Magerwiese 1×/Jahr mahen).
Bodendecker gegen Erosion
Bodendecker wie Blauschwingel, Fetthenne oder Woll-Ziest sichern Hänge gegen Erosion, beschatten den Boden (weniger Verdunstung) und unterdrücken Unkraut. Sie sind die wasserärmste Alternative zum Rasen.
Knotiger Storchschnabel
Geranium nodosum
Stinkende Nieswurz
Helleborus foetidus
Elfenblume
Epimedium x perralchicum
Balkan-Storchschnabel
Geranium macrorrhizum
Dickblatt-Bergenie
Bergenia cordifolia
