Fisch und Gemüse aus einem Kreislauf

Aquaponik — Fisch und Gemüse aus einem Kreislauf

Aquaponik verbindet Fischzucht (Aquakultur) und Gemüseanbau (Hydroponik) in einem geschlossenen Wasserkreislauf. Das Fischwasser düngt die Pflanzen, die Pflanzen reinigen das Wasser für die Fische. Der Wasserverbrauch liegt 90-95% unter konventionellem Feldanbau (Quelle: Leibniz-IGB Berlin) — ideal für Autarkie und Wasserschonung.

01

Das Prinzip

Geschlossener Wasserkreislauf

Problem

Konventioneller Gemüseanbau verbraucht 1.000–3.000 L Wasser pro kg Gemüse (Quelle: FAO — Water footprint of crops, Mekonnen & Hoekstra 2011). Fischzucht produziert nährstoffreiches Abwasser, das ungenutzt abfließt.

Maßnahmen

  • Geschlossener Kreislauf: Fischbecken → Feststofffilter → Biofilter (nitrifizierende Bakterien wandeln Ammonium zu Nitrat) → Pflanzenbeete (Nitrat als Dünger) → gereinigtes Wasser zurück ins Fischbecken

Wasserverbrauch 90–95% geringer als Feldanbau (Leibniz-IGB Berlin). Systemgröße ab 1 m² für den Hausgebrauch (OFERA).

Quelle: Leibniz-IGB Berlin, OFERA, FNR (Aquaponik-Potenzial), DLG (Wassereffizienz), Wissenschaftsjahr Bioökonomie

02

Fische & Pflanzen

Passende Arten wählen

03

Kosten & Wirtschaftlichkeit

Investition und Amortisation

04

Wasser & Nachhaltigkeit

Schwammgarten-Anbindung

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