Hecken als Windschutz und Biodiversitäts-Korridor
Hecken reduzieren Windgeschwindigkeit um bis zu 60% (Quelle: Böhm, Kanzler & Freese 2014, BTU Cottbus — Agroforestry Systems 88) auf der windabgewandten Seite und schaffen geschützte Mikroklimata. Einheimische Hecken aus Feldahorn, Hartriegel, Weißdorn und Schlehe bieten Nistplätze, Nahrung und Vernetzung für die Tierwelt.
Quelle: Böhm C, Kanzler M, Freese D (2014): Wind speed reductions as influenced by woody hedgerows. Agroforestry Systems 88, 579–591. — BTU Cottbus-Senftenberg. Via: agroforst-info.de
Sichtschutz & Windschutz
Dichte Hecken aus Weißdorn und Feldahorn. Höhe 1,5–2,5 m, Breite 0,8–1,2 m.
Blühende Hecken
Kolkwitzie, Deutzie, Forsythie für Bienen. Blüte März bis Juni.
Einheimisch & trockenresistent
Schlehe, Hartriegel, Feldahorn. Vorzug für einheimische Gehölze (BfN, NABU).
Heckenschnitt-Frist (§ 39 BNatSchG)
Zwischen dem 1. März und 30. September ist der Rückschnitt von Hecken, Bäumen und Gehölzen in Deutschland stark eingeschränkt — geschützt werden brütende Vögel und andere wildlebende Tiere. In dieser Zeit dürfen nur schonende Form- und Pflegeschnitte durchgeführt werden, die das Schutzziel nicht gefährden. Radikale Rückschnitte sind untersagt. Verstöße können mit Bußgeldern geahndet werden.
Einheimische Hecken = Lebensraum
Einheimische Gehölze wie Haselnuss, Holunder, Weißdorn und Schlehe bieten Vögeln Nistplätze und Nahrung (Beeren, Insekten). Filtern Sie unten nach „Einheimisch" und „Vogelschutz", um die ökologisch wertvollsten Heckenpflanzen zu finden.
